MÄNNERGESUNDHEITSTAG ESSEN 2005
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Prostatakrebs

Zahlen

Tumoren aus dem urologischen Fachgebiet (Niere, Blase, Hoden, Prostata) machen zirka 25 Prozent aller bösartigen Tumoren aus. Der häufigste bösartige Tumor des Mannes überhaupt ist inzwischen der Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Mit über 35.000 Neuerkrankungen jährlich allein in Deutschland liegt er vor Lungen- und Darmkrebs. Der Prostatakrebs entwickelt sich im Gegensatz zu vielen anderen Tumoren eher langsam. Ein Viertel jedoch verläuft aggressiv und erfordert umgehenden Handlungsbedarf.

Krankheitsbild

Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor (Karzinom, Krebs) der Vorsteherdrüse (Prostata) des Mannes. Die Prostata hat die Form und Größe einer Kastanie. Sie befindet sich direkt unterhalb der Harnblase und umgibt den oberen Teil der Harnröhre wie einen Ring. Die Hauptfunktion der Prostata ist es, ein Sekret zu bilden, das der Samenflüssigkeit beim Samenerguss beigemengt wird.

Das Krebsgeschwür bleibt häufig lange unerkannt, da es zunächst keinerlei Beschwerden verursacht. Erst im fortgeschrittenen Stadium kann es allmählich die Harnröhre einengen und damit Blasenentleerungsstörungen nach sich ziehen. Solche Störungen sind zum Beispiel häufiges Wasserlassen, vor allem in der Nacht, ein starker Drang zum Wasserlassen oder Harntröpfeln. Andere Erkrankungen der Prostata (z.B. gutartige Vergrößerung, Entzündung) können jedoch vergleichbare Beschwerden machen.

Vorsorge/ Früherkennung

In jedem Fall gilt: Je früher der Krebs erkannt wird, umso besser stehen die Heilungschancen. Das bedeutet: Heilung ist in den meisten Fällen möglich, wenn der Krebs noch keine Beschwerden macht (Frühstadium). Da aber nur rund 15 Prozent der Männer die Krebsvorsorge nutzen und der Prostatakrebs erst in späteren Stadien Beschwerden macht, werden ein Drittel der Tumore erst dann erkannt, wenn eine Heilung nur noch bedingt oder gar nicht mehr möglich ist.

Im Rahmen der Krebsvorsorge kann der Krebsmarker PSA im Blut gemessen. PSA (prostataspezifisches Antigen) ist ein Eiweißstoff, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert. Der PSA-Wert ist kein spezifischer Krebsmarker, denn er kann bei jeder Prostataerkrankung erhöht sein, ob gutartig oder bösartig. Er ist jedoch ein Warnsignal, was weitere Untersuchungen durch den Urologen nach sich ziehen sollte.

Genauere Informationen zum PSA-Test finden Sie in diesem Flyer Genauere Informationen zum PSA-Test finden Sie in diesem Flyer

Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich kostenfrei testen auf dem Männergesundheitstag am 15. Oktober in der Philharmonie Essen!

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. bietet umfangreiches Informationsmaterial unter:
www.krebsgesellschaft.de

Selbsthilfe

Mehr Informationen und Hilfe finden Sie unter:

BPS - Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
Postfach 10 11 25
30983 Gehrden
Tel. 05108-926646
Fax 05108-926647
www.prostatakrebs-bps.de

SHG - Prostatakrebs - Betroffene, Nürnberg
Kreuzsteinweg 45
90765 Fürth
www.prostatakrebs-bps.de

www.prostata.de


MÄNNERGESUNDHEITSTAG ESSEN 2005
     
Westdeutsches Tumorzentrum ESSEN e.V. WESTDEUTSCHES HERZZENTRUM - KLINIK FÜR KARDIOLOGIE
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